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Als Betroffener vom Thema Inkontinenz sind Sie nicht allein. In Deutschland sind nach Erhebungen der Hersteller ca. 5-9 Mio. Menschen vom gleichen Handycap betroffen. Da Inkontinenz in unserer Gesellschaft ein Tabuthema ist und Patienten aus Scham teilweise erst nach 5 Jahren Leidenszeit ihr Problem einem Arzt anvertrauen, sind die Schätzungen so ungenau. Wer „Inkontinenz“ hört, denkt gleich ans Altersheim und dass man als Inkontinenter dorthin gehört. Dennoch sind von den bis zu 9 Mio. Menschen die in Deutschland inkontinent sind nur etwa 0,3 Millionen in einem Altersheim. Jeder Mensch der eine Veranlagung hat, dass das Wasser nicht mehr gehalten werden kann wird regelrecht überfordert, da er anfänglich oft nicht weiß, wer in dieser Lage helfen kann. Oft wird in dieser Situation versucht, das Problem zu verschleiern oder es wird versucht mit ungeeigneten Hilfsmitteln eine Kontinenz zu gewährleisten. Angst davor entdeckt zu werden oder bloßgestellt zu werden treibt oft Menschen dazu, die sonst als gesellig gelten, sich zurückzuziehen. Viele Betroffene die mehrfach erkrankt sind und dadurch viele Einschränkungen in ihrem Lebensalltag haben, berichten oft, dass die Inkontinenz sie am meisten belastet. Dabei gibt es mittlerweile so viele Möglichkeiten den Auswirkungen wirksam zu begegnen und den Betroffenen die Teilnahme am öffentlichen Leben damit zu ermöglichen.

Inkontinenz ist keine Krankheit sondern nur ein Symptom, nämlich das Unvermögen die Ausscheidung von Wasser oder Stuhl willentlich zu steuern. Die Ursachen für dieses Symptom sind so vielfältig wie die Begleiterscheinungen der Krankheiten, die es begünstigen. In der gesetzlichen Krankenkasse werden jährlich für Inkontinenzhilfsmittel für die ca. 5 Mio. Betroffenen insgesamt 0,3% der gesamten Ausgaben für die medizinisch notwendigen Bedürfnisse der Versicherten ausgegeben. Wer diese Zahl zuerst hört, der staunt wie es möglich ist mit so einem geringen Anteil so viele Menschen zu versorgen. Dass der Anteil so gering ist liegt mit daran, dass in den letzten Jahren die Versorgung durch die Krankenkassen pauschal vorgenommen wird und die Pauschalen in den letzten 8 Jahren immer wieder geringer wurden. Hierbei wird nicht nach Grad der Inkontinenz, Bedürfnissen oder nach den Umständen wodurch die Inkontinenz begünstigt wird gefragt, sondern es werden alle Patienten mit der gleichen Pauschale versorgt. Patienten, die nur eine leichte Form haben und nur kleine Vorlagen benötigen sind den Lieferanten, die mit den Krankenkassen Verträge haben, somit am Liebsten da hier die Pauschale eventuell nicht ganz verbraucht wird und der Lieferant dadurch mehr verdient. Patienten, die durch Begleiterscheinungen wie Diabetes oder durch die Einnahme entwässernder Medikamente erhöhte Miktionsmengen haben und eine größere Menge an Vorlagen benötigen, geben den Lieferanten der Krankenkassen oft den Anlass eine wirtschaftliche Aufzahlung zum Patienten zu fordern. Da sich seit 2016 die monatlichen Pauschalen für die Inkontinenzversorgung auf einem sehr niedrigen Niveau zwischen etwa 10,- und 20,- Euro belaufen, werden immer mehr Betroffene zu diesem Schritt genötigt und bezahlen bei den Lieferanten der Kassen eine Wunschversorgung mit dem Namen „wirtschaftliche Aufzahlung“. Im Vergleich bezahlt eine junge Mutter, die Windeln für ihr Kind kauft im Monat etwa 40,- für die Versorgung obwohl die Windeln viel kleiner sind und bei der Herstellung weniger Rohstoffe benötigt werden.

Auch wenn wir zurzeit keinem der pauschalen Lieferverträge der Krankenkassen beigetreten sind, sind wir angetreten Ihnen die bestmögliche Versorgung, optimiert durch eine intensive Beratung, zu ermöglichen. Durch unser Institutionskennzeichen werden wir jedoch bei Einzefalleintscheidungen als Lieferant der Krankenkassen akzeptiert.


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